8. Platz in der Endtabelle der 2. Bundesliga Nord

15. Platz beim Saisonfinale in Hannover

Im Rahmen des Maschseetriathlons 2016 konnten wir im letzten von 5 Rennen der zweiten Triathlonbundesliga Nord mit einem 15. Platz im Tagesklassement unseren einstelligen Platz zum Saisonabschluss in der Liga verteidigen! Somit konnten wir unsere ursprüngliche Zielsetzung am Anfang der Saison, die Klasse zu halten, bei Weitem übertreffen.

Am Vortag reisten bereits unsere Athleten: Dennis Weu, Lennart Grube, Moritz Stader, Tom Richter und Lorenz Beckmann zusammen mit Teamchef Stephan Reis und Betreuer Jannis Dammann zu später Stunde an und bezogen ihr Quartier nahe des Wettkampfortes. Die Stimmung war entspannt, da wir wussten, dass wir unser Saisonziel bereits erreicht haben und somit befreit ins Rennen starten konnten. Letztes Jahr sah dies deutlich anders aus, als wir knapp die Liga halten konnten. Diese komfortable Ausgangssituation war vor allem angenehm für Moritz, welcher nach längerer Verletzungspause erstmals wieder ins Renngeschehen der zweiten Bundesliga eingriff und Nachwuchssportler Lorenz Beckmann, der durch den aus beruflichen Gründen verhinderten Raik Recksiedler nochmal die Möglichkeit erhielt wertvolle Erfahrungen in der Liga zu sammeln.

Nach der Anreise begaben wir uns alle zügig auf unsere Zimmer um Energien zu sammeln und ausreichend Schlaf für das Saisonfinale zu bekommen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle 8:30 Uhr zum Frühstück in gemeinsamer Runde und um uns nochmal über die Strecke auszutauschen, da dieses Mal keine Teamleitersitzung angesetzt war. Wir waren alle frohen Mutes und freuten uns auf ein versöhnliches Saisonfinale. Nachdem wir uns gestärkt haben, packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Maschsee. Dennis W. ließ sich im Vorfeld noch von unserem „angehenden Teamarzt“ Moritz den Knöchel tapen, um sicher zu gehen, dass dieser hält, da er sich vor dem Rennen in Münster an dieser Stelle verletzt hatte.

Angekommen am Maschsee checkten wir nochmal unser Wettkampfmaterial, sodass in der Wechselzone keine bösen Überraschungen auftreten konnten. Da wir pünktlich am Wettkampfort eintrafen, hatten wir genug Zeit um uns die Wechselzone und die Besonderheiten der Strecke anzusehen. Es herrschte Linksverkehr auf der Radrunde, welche dreimal zu bewältigen war und auch auf der Laufrunde, die zweimal gelaufen werden musste und als Wendepunktkurs ohne jegliche Kurven monoton und somit auch psychisch anstrengend zu werden schien. Nachdem wir uns zusammen einliefen und erwärmten, checkten wir in die Wechselzone ein und warteten gespannt auf den Start.

Dieser sollte sich als lang und kräftezehrend rausstellen. Wir wurden teamweise vorgestellt und ins Wasser geschickt, wo wir uns an der Mauer der Seepromenade nebeneinander platzierten und geduldig auf das Startsignal warteten. Und die Wettkampfleitung ließ sich Zeit. Viel Zeit. Das Wasser war kalt aber gerade noch warm genug, dass ein wärmender Neoprenanzug verboten war und obendrein zog ein frischer Wind ein, der uns alle frieren ließ. Nachdem nach einer gefühlten Ewigkeit in der Kälte das Startsignal endlich fiel, hieß es: Vollgas im Schwimmen, um eine gute Radgruppe zu erwischen. Als Erster von uns kam Tom aus dem Wasser auf Platz 31 liegend gefolgt von Lennart auf Platz 46. Moritz und Lorenz entsprangen kurz danach auf den Plätzen 59 und 60 dem tosenden Wasser des Maschsee. Zur bösen Überraschung unseres Teams kam Dennis W., der sonst zu den schnellen Schwimmern im Feld gehört und ein Top 20 Kandidat ist, völlig unterkühlt als 68. aus dem Wasser und musste kurz danach auf dem Rad das Rennen abbrechen. Nachdem er sich wieder ein bisschen aufgewärmt hatte, feuerte er zusammen mit Stephan und Jannis das Team an. Durch den Ausfall von Dennis kam nun jeder der von uns verbliebenen Athleten in die Tageswertung, sodass keine weiteren Ausfälle zu verkraften wären.

Das Radfahren gestaltete sich sehr anspruchsvoll, da auf großen Teilen der Strecke starker Seitenwind herrschte, welcher größere Gruppen schwer zu ließ, sodass das Feld stark zersplitterte. Wem heute die Radbeine fehlten, hatte arge Schwierigkeiten die Gruppen zu halten. Dies mussten leider Moritz und Lorenz zu spüren bekommen und verloren auf dem Rad Zeit und wichtige Plätze. Lennart konnte mit einer soliden Radleistung und der drittbesten Laufzeit des Tages noch auf Platz 18 vorlaufen, gefolgt von Tom auf Platz 45 mit soliden Leistungen in allen drei Disziplinen. Auf den Plätzen 72 und 79 kamen Moritz und Lorenz ins Ziel.

Die Leistungen reichten zu Platz 15 im Tagesklassement, sodass wir leider noch zwei Plätze verloren haben in der Gesamtwertung. Aber wir konnten dennoch eine einstellige Platzierung (Platz 8) zum Abschluss der Zweitligasaison halten und haben uns als Team damit selbst übertroffen und im Vergleich zum Vorjahr einen großen und wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Nun heißt es die Saisonpause zu genießen und nächstes Jahr wieder voll anzugreifen.

Vielen Dank an alle Leute und die Sponsoren, die uns als Team unterstützen und uns dies ermöglichen.

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