{"id":1,"date":"2017-02-06T19:04:36","date_gmt":"2017-02-06T18:04:36","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/triteam\/?p=1"},"modified":"2017-04-10T20:33:00","modified_gmt":"2017-04-10T18:33:00","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/trizack.de\/triteam\/2017\/02\/06\/hallo-welt\/","title":{"rendered":"10. Platz beim vierten Rennen der Saison in M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p>Mit zwei Deb\u00fctanten im Team beim vierten Rennen der Saison in M\u00fcnster einen soliden 10. Platz erk\u00e4mpft! So die allgemeine kurze Zusammenfassung die in Zeitungen das Geschehene auf den Punkt bringt. Wenn du allerdings schon hier auf dieser Seite gelandet bist, dann bestimmt nicht um einen kurzen Zeitungsbericht zu lesen. Nein du willst das volle Programm, die volle Ladung an Emotionen! K\u00f6nnen wir bieten!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Ausgangssituation: viele verletzt, einige im Pr\u00fcfungsstress und andere anderweitig verhindert. So ergab sich die Teamaustellung fast von selbst und die besten F\u00fcnf der verbleibenden Athleten wurden aufgestellt. Mit dabei unsere zwei Vielstarter Olaf Geserick und Dennis Weu \u2013 nicht so verwunderlich. Ebenfalls an Bord die Radrakete Dennis Kruse und mit Lorenz Beckmann und Raik Recksiedler zwei Deb\u00fctanten f\u00fcr unser Team! Wir waren also gespannt was dieses Rennen drin sein w\u00fcrde, konnten aber gl\u00fccklicherweise dank der guten vorherigen Rennen ohne gro\u00dfen Druck agieren.<\/p>\n<p>Vergangener Donnerstag dann die Hiobsbotschaft f\u00fcr unseren Teamchef Stephan Reis. Dennis W., unser verletzungsresistenter Athlet, hat sich verletzt. Ein harmloser Stock zwang Dennis in die Knie in dem er ihn zum umknicken brachte. Ab da an nur noch humpelnd unterwegs war also die allgegenw\u00e4rtige Frage: \u201cSchafft er 5 Kilometer zu laufen am Sonntag?\u201d. Ersatz wurde gesucht, aber einen Top20-Kandidaten zaubert man nicht einfach aus dem Hut. Nach nahezu st\u00fcndlicher Konsultation entschieden wir uns daf\u00fcr mit Dennis an den Start zu gehen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass das folgende Rennen erst in sechs Wochen ist.<\/p>\n<p>Auf den Weg in die Fahrradstadt M\u00fcnster machten sich aus Rostock unser Betreuer Martin \u201cMorten\u201d Binger, Lorenz, Dennis W. am Samstag um 10:00 Uhr vom Parkplatz der Neptunschwimmhalle und es sollte eine lange Reise werden\u2026Raik, Dennis K. und Olaf machten sich alleine auf den Weg. Unser Dreierpack stand bereits vor L\u00fcbeck im Stau und erblickte dann etwas erstaunt wei\u00dfen Rauch der aus der Motorhaube empor stieg. Also schnellstm\u00f6glich den n\u00e4chsten Parkplatz angesteuert und kurz nachgucken. Unser sehr ausgepr\u00e4gtes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Autos reichte f\u00fcr folgende pr\u00e4zise Bewertung der Situation: \u201cJoa, ist ganz sch\u00f6n hei\u00df. Ich glaube das ist nicht normal\u201d. Nach einer kurzen Konsultation des Teammechanikers in Form von Dennis Papa blieb uns nur der Anruf des ADAC. Es war 11:20 Uhr. Mit einer Menge Humor, anhaltendem Optimismus heute noch M\u00fcnster zu erreichen und zu guter letzt mit dem Wissen eine ADAC Plus Mitgliedschaft zu haben schafften wir die zweieinhalb Stunden Wartezeit und wurden dann mit folgendem Satz konfrontiert: \u201cJa, da hilft nur Abschleppen\u201d \u2013 \u201c\u2026aber ihr bekommt dann einen Leihwagen und als Plusmitglied ist der kostenlos, genauso wie das Abschleppen.\u201d. L\u00e4uft bei uns! Ab ging es also mit dem Abschleppwagen in den immernoch anhaltenden Stau zu ADAC Huckepack-Wieck in Reinfeld. Nach typisch deutscher B\u00fcrokratie erhielten wir dann kurz nach 15.00 Uhr unseren Leihwagen. Definitiv ein Upgrade zu Dennis nicht mehr ganz taufrischem Opel Astra. Das war auch n\u00f6tig, denn so langsam waren wir in Zeitnot, da f\u00fcr 18:00 Uhr die Teamleitersitzung, nat\u00fcrlich in M\u00fcnster, angesetzt war. Nach einem Warnanruf beim Ligachef erwiderte er auf seine trockene Art: \u201cRichte deinem Fahrer mal aus, dass es links eine Ablage gibt f\u00fcr den Fu\u00df und rechts ein Gaspedal \u2013 das muss man durchdr\u00fccken! Dann klappt das schon! [&#8230;] Ist der Lange (anm. d. Red. Stephan Reis) eigentlich auch mit dabei oder dr\u00fcckt er sich wieder?\u201d \u2013 der Lange dr\u00fcckte sich und seine Daumen zu Hause. 18:15 Uhr \u2013 Ankunft in M\u00fcnster und herein in die Sitzung. Raik hielt hier die ersten 15 Minuten f\u00fcr uns die Stellung! Ab da an wurde der Tag etwas entspannter und es ging nur noch zum Hotel, zum Marktkauf (in dem die Bananen ausverkauft waren \u2013 da kommt man vom Osten extra f\u00fcr die Bananen in den Westen und dann sowas) und zum Italiener. Hier wurde die Teamtaktik gr\u00fcndlich besprochen: \u201cWir geben alle unser Bestes! Jeder Platz z\u00e4hlt und es wird immer gesprintet!\u201d \u2013 reicht soweit zur Taktik. Der Abend war definitiv von viel Witz, alten Heldengeschichten und Stories gepr\u00e4gt. Die Autopanne bekommt f\u00fcr die Zukunft garantiert einen Sonderplatz in dieser Sammlung. Irgendwann ging es dann ins Bett und der Wecker wurde auf acht Uhr gestellt \u2013 die Startzeit von 14:40 macht es m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Raik, Lorenz und Dennis W. trafen sich vor dem Fr\u00fchst\u00fcck zum kurzen Auftaktlauf und damit gleichzeitig die Bestandsprobe f\u00fcr Dennis. Nach f\u00fcnf Minuten Laufen das Resum\u00e9: \u201cGeil ist was anderes, schmerzfrei ist was anderes, aber ich sollte 5 Kilometer laufen k\u00f6nnen \u2013 Adrenalin muss es richten.\u201d Dennis machte sich auf den R\u00fcckweg und die Beiden hingen noch 20 Minuten ran. Frisch geduscht ging es dann zum reichlichen Fr\u00fchst\u00fcck \u2013 die erste Aufregung war hier definitiv zu sp\u00fcren.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es dann auf dem Rennrad zur Wettkampfstrecke um dort w\u00e4hrend der Wartezeit an einem gem\u00fctlichen Pl\u00e4tzchen ein paar Sonnenstrahlen zu genie\u00dfen. Gegen 12:30 Uhr kamen unsere zwei weiteren K\u00e4mpfer Olaf und Dennis K. in unserer Entspannungsoase (Parkplatz) an und es war gewiss, dass wir nicht disqualifiziert werden (Anm. d. Red.: Weniger als 4 Athleten am Start f\u00fchren zur sofortigen DSQ). Nun also R\u00e4der das letzte mal kontrollieren, umziehen, einchecken und dann einlaufen. Die letzten Vorbereitungen treffen und dann ab zur Teamvorstellung. Kurz den Arm heben um zu zeigen wer man ist, als w\u00e4ren unsere Anz\u00fcge nicht auff\u00e4llig genug, und dann ab ins Wasser. Noch f\u00fcnf Minuten bis zum Start des vierten Ligarennens. Wir stellten uns bewusst nicht als Team zusammen um nicht alle von einer m\u00f6glichen schlechten Linie mit Gedr\u00e4nge erfasst zu werden. Bevor der Start erfolgte dann das \u00fcbliche beim Freiwasserstart: \u201cHinter die Linie! Ihr seid vor der Linie! Wir starten das Rennen nicht bevor ihr nicht ALLE hinter der Linie seid!\u201d \u2013 und sie starten doch, immer! Dementsprechend jagten 90 Athleten der ersten Boje entgegen an der es erstaunlich ruhig war. Nach 750m ohne Neoprenanzug war der Ausstieg erreicht und ab hier hie\u00df es nur Kopf runter, im Sprint zum Rad, weiter zum Aufstieg und dort im Supermanstyle auf den Hobel springen. Ab da an folgte f\u00fcr alle im Feld erstmal 5 Kilometer alles was geht auf dem Rad! Viele kleinere Gruppen bildeten sich und versuchten nat\u00fcrlich die ganz vordere Gruppe zu erreichen. Nach eineinhalb Runden auf dem 4,7 Kilometerkurs schlossen sich einige kleinere Gruppen zusammen und es bildete sich ein Hauptfeld (ca. 40 Athleten) in dem Dennis W., Olaf und Raik zu finden waren. Vor dem Hauptfeld fuhr noch eine kleinere Spitzengruppe mit 7 Athleten. Hinter dem Hauptfeld befand sich Dennis K. in der ersten Verfolgergruppe und Lorenz nach einem verpatzten ersten Wechsel in der zweiten Verfolgergruppe. An dieser Konstellation \u00e4nderte sich bis zum Wechsel nicht mehr viel. Alleine das Hauptfeld holte auf den letzten Metern vor dem Wechsel noch die Spitzengruppe ein. Ab in die Laufschuhe und alles aus dem K\u00f6rper rausholen was geht. F\u00fcr Dennis W. hie\u00df das vor allem nicht erneut umzuknicken, den Flow finden und sauber ins Ziel kommen. F\u00fcr alle anderen hie\u00df es auf den vier Runden im Industriegebiet des M\u00fcnsteraner Hafens jede Sekunde und jeden Platz rauszuholen. Eine lange Gerade von fast 500 Metern machte es m\u00f6glich fast das gesamte Feld zu erblicken. Wirklich frisch sahen die wenigsten aus, auch wir nicht. Zum Gl\u00fcck kommt es hier aber nicht auf die B-Note an, sondern auf die Platzierung im Ziel. Hier erk\u00e4mpften sich unsere F\u00fcnf die Platzierungen 18. (Dennis W), 36. (Olaf), 38. (Raik), 65. (Dennis K) und 83. (Lorenz). Im Endergebnis landen wir mit 157 Punkten auf dem zehnten Rang mit nur einer Platzziffer hinter dem neunten Rang aus Uerdingen. Mit dieser Platzierung sind wir mit zwei Deb\u00fctanten sehr zufrieden, da es uns zeigt, dass ein Ausfall von unseren Topstartern kompensiert werden kann. Diese mittlerweile erarbeitete Breite zeigt sich auch in dem Fakt, dass wir bereits mit 11 verschiedenen Athleten die vierRennen besetzten. Wir werden uns jetzt eine Woche (sportliche) Ruhe g\u00f6nnen bevor wir in die Vorbereitung des Saisonfinales in Hannover am 03.09. gehen.<\/p>\n<p>Wir sagen wieder einmal \u201cDanke!\u201d f\u00fcr den Support an der Strecke, via Whatsapp, Facebook und Co.!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit zwei Deb\u00fctanten im Team beim vierten Rennen der Saison in M\u00fcnster einen soliden 10. Platz erk\u00e4mpft! So die allgemeine kurze Zusammenfassung die in Zeitungen das Geschehene auf den Punkt bringt. Wenn du allerdings schon hier auf dieser Seite gelandet bist, dann bestimmt nicht um einen kurzen Zeitungsbericht zu lesen. 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